Vorhaben Glockenerneuerung

Die jetzigen Glocken aus Eisenhartguss weisen inzwischen so starke Mängel auf, dass eine Erneuerung dringend notwendig ist. Bereits mehrfach waren Reparaturen notwendig. Durch innere Korrosion ist das Material im Laufe von 100 Jahren spröde geworden, und die Klöppel haben tiefe Einschlagdellen an den Glockenkörpern ausgebildet. Beides kann im schlimmsten Fall zum Zerspringen und zum Absturz der Glocken führen.

Einige Fotos der Eisenhartgussglocken mit Erklärungen:

Wie seit dem Mittelalter üblich, sollen die Glocken nun wieder in Bronze gegossen werden und damit hinsichtlich ihrer Qualität und ihres Klanges an die Tradition der alten Bronzeglocken anknüpfen. Denn abgesehen von der wesentlich längeren Haltbarkeit haben Bronzeglocken auch einen feineren Ton und einen längeren Nachhall. Die Stimmung in A-Dur soll erhalten bleiben. Die heutige Saigerschelle im Dachreiter wird – als einzige erhaltene der älteren Bronzeglocken von 1824 – auch weiterhin die Stunden schlagen. Der Neuguss des Hauptgeläutes erfolgt in der renommierten Glockengießerei Grassmayr in Innsbruck (Österreich). Hierfür ist ca. ein Drittel der Investitionssumme vorgesehen. Der übrige Teil der Ausgaben wird für die Erneuerung des Glockenstuhls und die damit zusammenhängenden Instandsetzungsarbeiten am Turm veranschlagt sowie für Planung, Transport und Installation (s. Grafiken).


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